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Rechercheprojekte

Lobbywatch untersucht, wer im Schweizer Parlament welche Interessen vertritt – und wie Geld die Politik beeinflusst. Hier findest du unsere grossen Rechercheprojekte mit Hintergrundbericht und Medienspiegel.

Projekt 1: Rapport de la transparence

Seit 2017 erhebt Lobbywatch, wie transparent Schweizer Parlamentarier:innen ihre bezahlten Mandate offenlegen. Unsere Transparenzberichte zeigen, welche Parlamentarier:innen wie viele bezahlte Mandate haben, wer die Löhne aus diesen offenlegt – und wer dazu schweigt! Aufgeschlüsselt in Transparenzquoten nach Partei, Rat, Geschlecht, Region, Alter und Branchen bietet der Bericht einen vertieften Einblick in die Transparenzbereitschaft der Schweizer Politik.

Transparenzbericht 2025

Nur 27 Prozent der Ratsmitglieder legen sämtliche Einkünfte aus bezahlten Mandaten vollständig offen, 56 Prozent legen zumindest einen Teil ihrer Einkommen offen. 44 Prozent schweigen komplett. Die Transparenz stagniert – trotz internationaler Kritik und gescheiterter Reformversuche im Parlament.

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Transparenzbericht 2024

Im Nachgang zu den Wahlen 2023 analysierte Lobbywatch die Transparenzbereitschaft im neu zusammengesetzten Parlament. Ganze 58 Prozent aller Ratsmitglieder legten zumindest teilweise offen, wie viel sie mit Mandaten in Unternehmen und Verbänden verdienen.

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Transparenzbericht 2023

Im Oktober 2023 fanden nationale Wahlen statt. Im Voraus analysierte Lobbywatch die Transparenzbereitschaft der Wiederkandidierenden National- und Ständerät:innen. Die Auswertung ergab eine Steigerung der Offenlegungsquote auf 56 Prozent. So viele Abgeordnete gaben zumindest teilweise an, wie viel sie mit bezahlten Mandaten bei Unternehmen und Verbänden verdienen.

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Transparenzbericht 2020

Lobbywatch recherchierte 2020 die Offenlegungsquote der neu gewählten Parlamentarier:innen der nationalen Wahlen 2019. Die Grünen schwingen oben aus, die SP folgt mit Abstand, und die Politikerinnen und Politiker der SVP verweigern jeglichen Einblick in ihre Finanzen.

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Transparenzbericht 2019

Vor den nationalen Parlamentswahlen 2019 analysierte Lobbywatch die Transparenzbereitschaft der Wiederkandidierenden. Gerade mal ein Drittel aller Kandidierenden legten gegenüber Lobbywatch ihre Einkünfte aus bezahlten Mandaten offen, der Rest wollte nichts preisgeben.

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Transparenzbericht 2018

Un an avant les Élections fédérales, la transparence au Parlement fédéral laisse encore à désirer : un peu moins d'un quart de ses membres révèle ses gains obtenus grâce à son mandat.

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Projekt 2: Tabaklobby-Bericht

Mit 96 von 100 möglichen Punkten belegt die Schweiz im «Global Tobacco Industry Interference Index 2025» den vorletzten Platz weltweit – schlechter als jedes andere europäische Land. Lobbywatch hat mitrecherchiert und legt das Netzwerk der Tabaklobby offen: rund dreissig Parlamentsmitglieder mit direkten oder indirekten Verbindungen zur Tabakindustrie, ein verwässertes Tabakproduktegesetz – und Parteispenden von Philip Morris an SVP und FDP.

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Projekt 3: Politik gegen Geld

Wer in einer parlamentarischen Kommission sitzt, ist für Lobbys besonders wertvoll – und das lassen sich viele bezahlen. Lobbywatch hat 2021 sechs Lobbygruppen in drei Schlüsselkommissionen analysiert und zeigt: Finanzkräftige Branchen wie Krankenkassen, Banken und Versicherungen sichern sich ihren Einfluss systematisch über bezahlte Mandate.

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